Mönch (Diablo 3)

Aus Diablo Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Engl. Monk


Diablo 3-Klassen: BarbarDämonenjägerHexendoktorKreuzritterMönchZauberer

Klassenskills & Runen: BarbarDämonenjägerHexendoktorKreuzritterMönchZauberer

Klassenguides: BarbarDämonenjägerHexendoktorKreuzritterMönchZauberer


"Ich hatte unzählige, fantastische Geschichten über sie gehört, Geschichten, die zweifelsfrei der Schönfärberei unterlegen sein mussten. Die Haut der Mönche, so wurde etwa behauptet, sei so hart wie Eisen, durch Schwerter oder Pfeilspitzen nicht zu verwunden, und mit ihren Fäusten könnten sie Steine spalten, so wie Ihr oder ich einen Zweig entzwei brechen würden." - Abd al-Hazir


Inhaltsverzeichnis


Der Mönch ist ein heiliger Krieger, der von seinem Kloster entsandt wurde, die Dämonen in Sanktuario zu bezwingen. Mit Hilfe seiner 1.001 Götter entfesselt der Mönch ein Sperrfeuer von heiligen Angriffen gegen die Bewohner der Brennenden Höllen. Zusammen mit diesen verwendet der Mönch auch Runenmagie zur Schaffung von Auren, die sowohl ihn als auch seine mit ihm kämpfenden Verbündeten unterstützen oder verteidigen. Seine Ausbildung im Kloster hat den Mönch auch mit seiner wertvollsten Waffe ausgestattet, den Fäusten. Indem er eine Serie von Kombi-Attacken ausführt, setzt der Mönch seine Wut Hieb für Hieb frei bis sie schliesslich in einem finalen Schlag explodiert.

Hauptcharakteristika des Mönchs

Weiblicher Mönch

Spirituelle Kraft

Wenn Mönche eine Reihe von Angriffen landen, bauen sie einen Vorrat an Geisteskraft auf, den sie in unglaublichen Manövern entladen können, die Gegnergruppen verwirren, zurückstoßen oder den Mönch rückwärts aus dem Kampf springen lassen kann.

Combos

Die Nahkampfangriffe eines Mönches sind mächtiger, wenn sie in wohlüberlegter Folge angewandt werden. Sie erzeugen zusätzliche spirituelle Energie und bewirken einzigartige Effekte, mit denen ein Mönch nahezu jeden Gegner bezwingen kann.

Mantras

Disziplinierte Mönche können die Kraft ihrer Seele manifestieren und sie mittels eines Mantras nach außen projizieren. Dieser lang anhaltende Mantel der Macht kann den projizierenden Mönch oder nahe Verbündete heilen oder stärken.

Beweglichkeit & Geschwindigkeit

Mönche verfügen über unvergleichliche taktische Beweglichkeit auf dem Schlachtfeld. Jeder Mönch kann sich schnell zwischen und um Gegner herum bewegen. Je nach Situation flankiert er sie oder attackiert lebenswichtige Organe und auf Verteidigung konzentrierte Mönche können gegnerischen Angriffen besser ausweichen als Vertreter irgendeiner anderen Klasse.


  • DiabloIII.de: Immer in Deiner Nähe!
  • Empfehle uns bei Google
  • Google+ YouTube DiabloIII.de bei Google+ und YouTube
  • RSS Abonniere unseren RSS-Feed

Klassenguides

Ihr seid neben der Geschichte und den Grundinfos zum Diablo 3 Mönch auch an umfangreichen Klassenguides mit vielen Tipps und Tricks zu Attributen, Fähigkeiten und Skillungen interessiert? Dann möchten wir euch gerne einige ausgewählte Guides ans Herz legen, denn diese können euch sicher noch die ein oder andere Anregung für euren Mönch geben.

Zu den Diablo 3 Klassenguides »

Fertigkeiten & Fertigkeitenrechner

Sämtliche aktiven und passiven Fertigkeiten des Mönchs inklusive aller Runeneffekte mit ihren deutschen und englischen Bezeichnungen sind unter den folgenden Links zu finden:


Ressourcen-System

"Geisteskraft"-Orb im Mönch-Interface

Die Ressource des Mönchs ist Geisteskraft (engl. Spirit). Der Mönch kann normale oder Kombi-Fertigkeiten benutzen, um Geisteskraft aufzubauen, der dann wiederum für Geisteskraft-basierte Skills verwendet werden kann. Die Ressource ist statisch, d.h. sie regeneriert und baut sich nicht von selbst ab.

Ausrüstung für den Mönch

Klassenspezifische Ausrüstung für den Mönch

Mönche benötigen zur vollen Entfaltung ihrer Kampfeskünste oft spezielle Waffen. Selbst die nackten Fäuste eines Mönches sind verheerende Vernichtungswerkzeuge, doch sie können mit Faustwaffen wie dem Katar, einem Stoßdolch, der in einer oder beiden Händen geführt werden kann, noch verstärkt werden. Mönche sind die einzigen Helden, die Daibos benutzen können. Mit diesen typischen Holzstäben spalten sie Schädel und wehren Angriffe ab.

Unter den folgenden Links findet ihr grundlegende und fortgeschrittene Infos zur Ausrüstung für den Mönch:


Steigerung der Rüstung

Die optische Rüstungsentwicklung beim Mönch

Zu Beginn ist die Rüstung eines Mönches schlicht und schützt die Organe, ohne den Träger zu sehr zu behindern. Das ist immer noch besser als nackt in die Schlacht zu ziehen.

Sobald erfahrene Mönche an bessere Handwerker, Gold und Ausrüstung kommen, verbessert sich auch die Qualität der ihnen zur Verfügung stehenden Rüstungen beträchtlich. Dazu gehören persönliche Verzierungen und ausgezeichnete Materialien.

Doch selbst solch eine derartig hervorragende Rüstung verblasst im Vergleich zu der lebensrettenden Kluft von Helden, einer Rüstung, welche sorgsam ausgewählt wurde, um den flinken Kampfstil des Mönchs zu unterstützen und ihn vor Feuer, Klauen und Klingen zu bewahren.

Geschichte

Ein Mönch aus Ivgorod

Direkt aus dem verborgenen Kloster der 1.001 Götter in Ivgorod stammend, verbringt der Mönch jede Minute seines Lebens damit, seinen gesamten Körper als eine Waffe heiligen Ursprungs zu trainieren und vorzubereiten. Sein Körper, sein Geist und seine Seele sind alle ein Teil dessen, was den Mönch zu einem Mönch macht. Obwohl oft erzählt wird, dass er eine Haut so hart wie Eisen habe und Fäuste, die einen Gegner in zwei Teile zu zerreissen vermögen, trainiert der Mönch gleichermassen den Geist, um seine Götter zur Unterstützung im Kampf gegen das Böse anzurufen. Während man ihn meistens nicht in Sanktuario antrifft, hat dieser Mönch die Sicherheit seiner Heimat verlassen, um den anderen Helden im Kampf gegen die Mächte beizustehen, die in Sanktuario eingedrungen sind.

"Die letzten Herbstwochen hatten sich über Ivgorod gesenkt und der erste Hauch des nahenden Winters lag bereits in der Luft. Als die Nacht hereinbrach und die Sonne am Horizont verschwand, war ich äußerst dankbar, in einer Taverne Unterschlupf gefunden zu haben. Schon beim Eintreten verspürte ich eine gewisse Spannung im Raum. Trotz der Tageszeit herrschte nur wenig Betrieb und nur vereinzelt kauerten kleine Grüppchen an den Tischen, die sich in den Ecken und Nischen des Raums befanden. Die Bänke in der Mitte des Raumes waren leer, von einem einzelnen Mann abgesehen.

Dieser schien die Kälte nicht zu spüren. Er war wie ein Bettler gekleidet, trug kaum mehr als einen orangefarbenen Stoff, der um seinen Leib gebunden war und lediglich die Hälfte seines Oberkörpers bedeckte. Ein Kranz aus großen, hölzernen Kugeln lag um seinen muskulösen Hals. Sein Kopf war kahl rasiert, von einem wilden, struppigen Bart abgesehen. Dann traf mich die Erkenntnis wie ein Schlag: Auf seinem Kopf prangte eine Tätowierung aus zwei roten Punkten, wobei der eine größer war als der andere. Wie jeder Studiosus der Völker und Kulturen dieser Welt weiß, war dieser Mann ein Mönch aus Ivgorod, einer der geheimnisvollen und zurückgezogen lebenden heiligen Krieger dieses Landes.

Ich hatte unzählige, fantastische Geschichten über sie gehört, Geschichten, die zweifelsfrei der Schönfärberei unterlegen sein mussten. Die Haut der Mönche, so wurde etwa behauptet, sei so hart wie Eisen, durch Schwerter oder Pfeilspitzen nicht zu verwunden, und mit ihren Fäusten könnten sie Steine spalten, so wie Ihr oder ich einen Zweig entzwei brechen würden. Obschon der unscheinbare Mann vor mir meilenweit von dem entfernt zu sein schien, was ich über die Mönche gelesen hatte, näherte ich mich ihm vorsichtig und ließ mich auf der ihm gegenüberliegenden Bank nieder, begierig darauf, ihn genauer in Augenschein nehmen zu können. Mit einem kleinen Wink seiner Hand hieß er mich näherkommen.

"Ah, endlich eine Seele, die mutig genug ist, sich zu mir setzen. Kommt näher, Freund."

Mir wurden Speisen vorgesetzt, doch verspürte ich nur geringen Hunger, war ich doch viel zu beschäftigt, mir die Einzelheiten aus dem Leben des Mönchs einzuprägen. Er berichtete von seinem Glauben an die Existenz von tausend und einem Gott, Götter, von denen er überzeugt war, dass man sie überall finden könne: im Feuer der Kochstelle, im Wasser des Flusses und in der Luft, die wir atmen. Für eine nette Geschichte mag dies vielleicht gut passen, aber jeder verständige Mensch wird eine solche Weltsicht wohl für wenig mehr als reinen Aberglauben halten. Er fuhr daraufhin fort, sein intensives mentales und körperliches Training zu beschreiben, sein niemals endendes Streben, seinen Geist und seinen Körper zu einem Instrument göttlicher Gerechtigkeit zu formen. Dennoch frage ich mich, warum wohl seine tausend Götter eines Sterblichen bedürfen, um ihren Willen durchzusetzen. Als ich ihn fragte, warum er kein Schwert, ja, überhaupt keine Waffe bei sich hatte, antwortete er schlicht: "Mein Körper ist meine Waffe." Darauf erhob er seine Hand, tippte sich gegen die Stirn und fügte hinzu: "Ebenso wie mein Geist."

Höchst unerwarteter Weise sollte ich noch Zeuge seiner Meisterschaft werden.

Eine Gruppe Männer näherte sich unserem Tisch, wobei sie mein Buch auf den Boden warfen, mich aus dem Weg drängten und beim Näherkommen Messer und andere Waffen hervorzogen. Sie richteten ihre Konzentration einzig auf die einsame Figur des Mönchs, die mir gegenüber saß. Ich brachte mich unter dem Tisch in Sicherheit, da ich eine Vorahnung hatte, was nun passieren würde. Ich sah, wie sie wie auf ein unsichtbares Signal hin plötzlich angriffen.

Ohne sich von seinem Platz zu erheben, begegnete der Mönch dem Angriff des Ersten, packte dessen Handgelenk und warf ihn achtlos über seine Schulter, wonach der Mann krachend auf einen Tisch aufschlug. Die Plötzlichkeit der Reaktion des Mönchs ließ die Männer einen Augenblick in ihrer Bewegung verharren, und als sie dort standen, erhob er sich.

Und dann brach das Chaos aus.

Der Mönch war eine fließende Masse ungebändigter Energie und er begegnete jedem Angriff, ohne auch nur einen Augenblick in Bedrängnis zu geraten. Er kämpfte mit Händen und Füßen, so wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. Ich habe in meinem Leben mehr als genug Kneipenschlägereien miterlebt, aber keine war vergleichbar mit dem, was hier passierte. Zum Geräusch berstender Knochen gesellte sich etwas, das ich zunächst nicht recht glauben konnte: Der Mönch lachte, während er kämpfte. Er schaltete einen Gegner nach dem anderen aus, bis nur mehr einer übrig war.

Der Mann nahm einen Stuhl auf und schleuderte ihn in Richtung des Mönchs. Dieser holte aus, schlug nach dem auf ihn zufliegenden Geschoss und traf das stabile Eichenholz des Stuhles mit seiner geschlossenen Faust. Das Holz zerbarst und Splitter wirbelten durch die Luft, als die Einzelteile des Stuhls um ihn herum harmlos zu Boden fielen.

"Mich kannst du nicht narren, Dämon", knurrte der Mönch. Er zog die Arme seitlich an, dann streckte er die Hände vor sich aus und begann, Beschwörungen auszusprechen. Ein Nimbus weißen Lichts erstrahlte um seinen Kopf, wurde größer und greller, bis er den ganzen Kopf des Mönchs umgab. Er brüllte auf und das Licht schoss nach außen. Als es auf den Körper des anderen Mannes traf, schälte sich dessen Haut von seinem Leib und brachte darunter einen rothäutigen Dämon zum Vorschein, der durch den Aufprall aus der Vordertür der Taverne geschleudert wurde.

Der Mönch stürzte vorwärts, aber seine Bewegungen waren zu schnell, als dass meine Augen sie einzeln hätten erfassen können. Es schien, als seien es seiner sieben, die von überall her Schläge auf den Dämon niederprasseln ließen. Benommen kam der Dämon ins Straucheln. Der Mönch packte ihn am Nacken und grinste, während er seinen freien Arm zurückbog. Reine Energie knisterte auf seiner geöffneten Hand. Dann schnellte seine Handfläche vor, und als sie auf den Dämon traf, explodierte dessen Körper: Muskeln, Haut und Knochen wurden auseinandergerissen und der Gestank von verbranntem Fleisch erfüllte die Luft.

Ich hätte es nicht geglaubt, hätte ich es nicht mit meinen eigenen Augen gesehen. Es scheint, als wären die Geschichten dieser unvergleichlichen Krieger doch nicht so aus der Luft gegriffen, wie ich zunächst vermutet hatte." - Abd al-Hazir


Offizielle Hintergrundgeschichte des Mönchs

Die Sahptev-Mönche trainieren Körper und Geist, um die herausragendsten heiligen Krieger des Landes Ivgorod zu werden. Sie lassen harte körperliche und spirituelle Prüfungen in den Klöstern der Patriarchen über sich ergehen, wobei sie unübertroffene Disziplin sowie Fokus erlangen und ihre Hingabe beweisen.

Die Mönche reinigen ihre Seelen und überwinden damit die Verderbnis, die am Herzen jedes Menschen nagt, mittels täglicher ritueller Reinigungen. Während sie nach Perfektion im Kampfe streben, schärfen sie auch ihre legendäre Balance und Klarheit, dank derer sie sowohl den unbewaffneten Kampf als auch die Beherrschung einer Vielfalt an Waffen meistern.

Nach jahrzehntelanger Vorbereitung dürfen geweihte Mönche die Hallen der Klöster verlassen, um den Vorschriften der Patriarchen zu dienen. Das Symbol auf ihrer Stirn zeichnet sie als Überlebenskünstler, leistungsstarke Persönlichkeiten und erfolgreiche Stützen ihrer Gesellschaft aus.

Mönche verkörpern mit jedem Schritt und jedem Hieb den Willen der 1001 Götter von Ivgorod.

Entwicklung

Der Mönch war die vierte Klasse, die in Diablo 3 aufgenommen wurde. Vorgestellt hat Blizzard sie während der Eröffnungszeremonie auf der BlizzCon 2009. Obwohl er vor dem Dämonenjäger angekündigt wurde, war der Mönch tatsächlich die letzte Klasse, die konzipiert und bearbeitet wurde. Während die anderen vier Klassen bereits seit Jahren in der Entwicklung waren, ist der Mönch relativ neu. Aus diesem Grund, und weil die Entscheidung über die Präsentation auf der BlizzCon 2009 erst in letzter Minute fiel, wurden nur sehr wenige Fertigkeiten des Mönchs gezeigt. Die Kombi-Angriffe waren das Highlight dieses Charakters. Auf der Inspiration durch alte Arcade-Kampfspiele aufbauend wollte das Entwicklerteam eine Figur erschaffen, die sich wirklich wie eine Kämpferklasse anfühlt. Ausgehend von der Assassine in Diablo 2 sollte der Mönch bestimmte Bewegungen (engl. Moves) haben, die Kombi-Punkte aufbauen. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch unklar, wie das Ressourcensystem des Mönchs funktionieren und ob es irgendwelche Abschluss-Bewegungen geben sollte. Später wurde "Geisteskraft" (engl. Spirit) als Ressource des Mönchs vorgestellt, und die Kombi-Bewegungen generieren die für andere Fertigkeiten erforderliche Ressource. Eine andere Ungewissheit war die Integration von Auren in das Mönch-Design. Als eine Mischung aus Assassine und dem heiligen Aspekt des Paladins schienen sie aber eine vernünftige Annahme. Auf der BlizzCon 2010 wurde schliesslich offiziell bekannt gegeben, dass der Mönch in der Tat über Auren als aktive Fertigkeiten verfügt.


Media

Konzept Art



Screenshots

BlizzCon 2011

Top-Screenshots von der BlizzCon 2011 inkl. FSAA (Fullscene Antialiasing)


Allgemein



Fan Art



Videos

Klassen-Spotlight Mönch (Blizzard, April 2012)

Spieldauer: 03:16 Min.

Im folgenden Video stellt Blizzard die Mönch-Klasse vor.