Community Manager Bashiok hat sich im offiziellen Forum zu Wort gemeldet, als ein User seine Meinung zu bereits vorhandenen Builds im Spiel äußerte. Das Argument des Fans war, dass es keine vordefinierten Talent-Builds in Diablo 3 geben sollte, stattdessen sollten die Entwickler einfach nur interessante und spannende Fertigkeiten entwickeln und es den Spielern überlassen, wie sie diese geschickt kombinieren.
Bashiok: Es gibt keine Fertigkeitenbäume mehr. Stufen bestimmen, wann man Skills kaufen kann (im Wesentlichen eine Level-Vorraussetzung), aber es gibt keine Bäume mehr, stattdessen ist es ein großer Pool.
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Bevor das Spiel überhaupt erst den Betastatus erreicht, werden Hunderte interne Spieler es bereits getestet haben und in dieser Zeit werden sich höchstwahrscheinlich viele Builds entwickeln. Aber das Spiel wird speziell so konzipiert, dass man beim Fortschritt mit Fertigkeiten so viel Auswahl hat wie möglich. Es wird immer Builds geben, die als "die Besten" gelten, solange es viele Optionen gibt und man die Wahl hat. Jede Fähigkeit und jeden Pfad genau gleichwertig zu machen, würde bedeuten, die Skills weniger anspruchsvoll zu gestalten, langweilige Optionen einzubauen und generell die Klassen und Fähigkeiten anzugleichen. Der Trick ist also, einzigartige und interessante Skills auszubalancieren, so dass man, egal welche man gewählt hat, nicht total nutzlos wird.
Ich will außerdem nochmal verdeutlichen, dass Skill-Runen einen dramatischen Einfluss auf die Funktion von Fähigkeiten (und sogar ihr Aussehen) haben können. Builds setzen sich also nicht nur aus den Fähigkeiten, die man wählt, der Ausrüstung und sonstiger Statuswerte zusammen, sondern auch aus Skill-Runen, die ihr Verhalten ändern können. Diese Änderungen reichen von kleinen Dingen wie etwa die Chance auf einen Betäubungs-Effekt, bis hin zu Extremen wie einem AoE-Rückstoß, bei dem jede zurückgestoßene Kreatur den AoE-Rückstoß nach der Landung erneut auslößt. Es gibt also eine Menge Freiraum für das Experimentieren mit Builds und alledem.
Bashiok stimmt also im Wesentlichen zu, sagt aber auch, dass die Spieler zwangsweise die beste Kombination aus Fähigkeiten, Ausrüstung, Runen etc. finden und sich so Builds formen werden, wie es auch schon bei Diablo 1 und 2 passiert ist. Bleibt die Frage, wieviel Freiheit uns denn letztendlich bei der Gestaltung unserer Charaktere und solcher Builds gelassen wird.
Quelle: Offizielles Forum
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