David Brevik im Interview: Diablo 3 MMO?

von Marco Dehner, Donnerstag, 14.05.2015, 12:00 Uhr

David Brevik, ehemaliger Lead Designer von Diablo 2, hat vor kurzem ein Interview im Rahmen des Pointless Podcast gegeben. In diesem Sprach er über aktuelle Projekte, seine Liebe zu Diablo 2 und über die ursprüngliche Idee, Diablo 3 zu einem MMO zu machen.

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Ein zweites MMO im Hause Blizzard? Die Welt von Sanktuario und der Kampf gegen Diablo als Grundlage für ein MMO? Was David Brevik über die ursprünglichen Ideen zu Diablo 3 in dem Interview andeutet, erscheint im ersten Moment sehr widersprüchlich. Aber das ursprüngliche Design für D3 scheint tatsächlich in Richtung eines MMO's geführt zu haben. Der Gedanke liegt nicht so fern. In einer Zeit, als MMORPG's gerade boomten, World of Warcraft aus gleichem Hause seinen Siegeszug antrat, warum nicht eine zweite Franchise in dieses Genre expandieren lassen? Mit der großen Fanbasis, wäre es wahrscheinlich der beste Start eines MMO'S aller Zeiten und bei entsprechender Umsetzung eine echte Konkurrenz für WoW gewesen.

Letztlich ist es doch anders gekommen und Diablo 3 ist wie es ist, ein wunderbares Hack & Slay Actionrollenspiel, in dem der Spieler immer wieder aufs Neue auf die Jagd geht, um bessere Items zu erbeuten. Aber was denkt ihr? Könnt ihr euch Diablo 3 als MMO vorstellen? Wie würde ein D3-MMO aussehen oder wäre dies überhaupt umsetzbar?

Hier erfahrt ihr, was David Brevik zum Thema Diablo als MMO zu sagen hat »

Vor zwei Wochen noch unsere Communityfrage der Woche und nun auch in der letzten Folge des Westmarch Workshops mit Wyatt Cheng (Senior Technical Game Designer) diskutiert: Das Reich der Prüfungen! Wyatt Cheng bestätigt, dass es mit einem der nächsten Patches entfernt wird.

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Die Prüfungen sind einer der aktuell umstrittensten Modi in Diablo 3, der viele Diskussionen nach sich gezogen hat. In einem der nächsten Patches soll dieser nun tatsächlich ausgedient haben. Wyatt Cheng selber sagt, dass er kein Fan dieses Modus sei und die Prüfungen nicht gut seien. Wann die Prüfungen nun entfernt werden, ist noch offen. Wir sind auf jeden Fall gespannt. Was sagt ihr zu der Entscheidung?

Das komplette Interview findet ihr hier »

Zum Auftakt der neuen Woche möchten wir euch gleich mal auf ein weiteres interessantes Interview zu Diablo III hinweisen, das GameTrailers mit Technical Director Julian Love geführt hat.


Genau genommen ist es kein Interview, sondern er plaudert – vor dem Hintergrund bisher nicht gezeigter Gameplay-Szenen – über verschiedene Themen wie Diablo WikiSkill-Runen, Diablo WikiCharakterklassen, Art Design, Dungeon Design, Monster u.a.m. Das Ganze ist zwar nur 6 Minuten lang, aber vollgepackt mit Detail-Infos (in Englisch). Einschalten lohnt sich also!

Dies ist auch eine gute Gelegneheit, mal einen Blizzard Game Director zu sehen, der sich ganz offensichtlich in einer 24/7 "Crunch Phase" befindet, damit die Diablo WikiBeta und das Spiel rechtzeitig fertig werden. 😉

Diablo 3: Inferno-Modus für das Endgame?

von Norbert Raetz, Dienstag, 02.08.2011, 20:49 Uhr

TyraelIn unserer kürzlich geposteten Stichwort-Liste zum Diablo-Event war u.a. Folgendes zu lesen:

  • Es wird keinen speziellen Endgame-Content (Raids etc.) geben, aber man will später für hochstufige Charaktere weitere Dinge einbauen.


Im Klartext hiesse das, dass nach dem Durchspielen der drei Schwierigkeitsgrade Normal, Alptraum und Hölle sowie den bei den Quests geplanten Neuerungen wie Zufallsquests, hochstufige Quests oder kleine Abenteuer vorerst "Schluss" ist. Aber lässt sich damit ein echter Zocker, der bis zur eigenen HC-"Höllenfeuerfackel" bereitwillig einige Paladine verheizen würde, auch nur ansatzweise befriedigen? Wahrscheinlich nicht.

In einem anlässlich der Diablo 3 Beta geführten offiziellen Blizzard-Interview machte Lead Content Designer Kevin Martens jetzt eine spannende Bemerkung zu diesem Thema:

How are you approaching balancing the game’s overall difficulty?

Kevin Martens: […] Ultimately, it’s going to take the game's harder difficulty modes — Hell and Inferno — to challenge the limits of the best Diablo III players.

Demnach hat Blizzard wohl noch ein weiteres, bisher nicht vorgestelltes Endgame-Feature in petto, das man zu einem späteren Zeitpunkt – wie z.B. die kommende gamescom in Köln – vorstellen könnte: Der 4. Schwierigkeitsgrad namens "Inferno" für all diejenigen, die leidenschaftlich gerne die super-harten Diablo II Bonus-Quests spielen. Der Unterschied bestünde dann darin, dass es sich nicht nur um einzelne Quests oder Welt-Events wie den "Über-Diablo" handelt, sondern gleich um einen ganz neuen Schwierigkeitsgrad, der das gesamte Spiel quer durch alle Akte umfasst. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt!

Hier geht's zum Beta-Interview mit Kevin Mertens (EN) »

Jay Wilson: Diablo 3 ist auf der Zielgeraden

von Norbert Raetz, Mittwoch, 27.04.2011, 18:25 Uhr

Rund zwei Wochen vor der mit Spannung erwarteten Activision Blizzard-Aktionärsversammlung erreichen uns erneut Rauchsignale von jenseits des grossen Teiches, die von einer nahen Beta künden – die Alpha von Diablo III steht kurz vor dem Abschluss:

“We’re definitely in the home stretch. We’re crunching. This is when the magic happens.”

Und das sagte nicht irgendwer einem Käseblatt, sondern Designchef Jay Wilson höchstpersönlich gegenüber der New York Times, die für einen Vorabtest ins Allerheiligste von Irvine eingeladen worden ist. Neben einer allgemeinen Einführung in das Spiel (für die Mainstream-Leser) wird im Artikel u.a. auch das Thema Auktionshäuser für Diablo angesprochen, die als neue Handelsform dringend nötig wären, wenn man die von Bots zugespammten Handelschannel endlich loswerden will. Den kompletten, englischsprachigen Artikel findet ihr unten verlinkt. Wir sind indes sehr gespannt, ob wir von Mike Morhaime in zwei Wochen den Termin für die Beta erfahren.

Quelle: New York Times

Die Kollegen von gamona hatten gestern auf der BlizzCon die Gelegenheit, etwas ausführlicher mit den Diablo 3 Designern über das Spiel zu sprechen.

Diablo 3: gamona Interview mit den Designern


Was Alex Mayberry (Diablo 3 Senior Producer) und Wyatt Cheng (Diablo 3 Technical Game Designer) zu berichten hatten, lest ihr auf der gamona Webseite. Viel Spass!

Zum Interview mit den Diablo 3 Designern »

Jay Wilson: Diablo 3 ist "Feature-Finished"

von Norbert Raetz, Mittwoch, 01.09.2010, 23:05 Uhr

Auch die Kollegen von IGN haben jetzt eine Zusammenfassung ihres Gesprächs mit Diablo III-Chefentwickler Jay Wilson während der diesjährigen gamescom veröffentlicht.

Interessant sind hier die Aussagen Wilsons zum aktuellen Entwicklungsstand. Grundlegende Elemente wie Klassen, Items, Monster usw. seien fertig und man mache sich jetzt daran, die Teile des Feature-Baukastens zum Spiel zusammenzusetzen. Nachdem Level, Story und Quests den eigenen (hohen) Qualitätsansprüchen genügen, geht's abschliessend an den Feinschliff und dann .. tja, dann kann man sagen "It's done!".

Wann das ist, lässt Wilson freilich auch IGN gegenüber offen, aber die Statements verraten dass man jetzt deutlich zügiger als zuvor voranschreitet. Das komplette Interview findet ihr unter dem Link im Anhang der News. Danke für den Hinweis an unseren Leser Hyb.

Quelle: IGN (UK) Interview

Weiteres Interview mit Julian Love

von Jade, Freitag, 16.10.2009, 11:25 Uhr

Auch heute gibt es ein neues Interview aus der Welt von Diablo. Diesmal hat sich Julian Love die Zeit genommen und mit unseren Kollegen von planetdiablo ein Interview geführt. Da Julian kein so gewiefter Pressevertreter wie Jay Wilson ist, wurden ihm während des Interviews mehrere neue Informationen entlockt.

Diese erstrecken sich über das Handelssystem, Runen, Ausrüstung, klassenspezifische Quests bis hin zum Mönch. Wir haben die wichtigsten Punkte in einer kurzen Liste herausgefischt und für euch auf Deutsch übersetzt.

  • Derzeit arbeitet das Team vor allem an einem besseren Feedback, was Treffer erkennen lässt.
  • Die Arbeit an den Runen dagegen wird derzeit nicht fortgeführt, weil noch nicht genügend Fähigkeiten final sind. Durch das ständige Verändern der Fähigkeiten müssten sonst viele Arbeiten mehrfach ausgeführt werden.
  • Man plant ein echtes Handelssystem einzuführen, was nicht wie in Diablo 2 nur rudimentär verfügbar ist.
  • Gold soll nicht nur für Spieler untereinander einen Nutzen haben, sondern man wird auch bei Händlern nützliche Gegenstände erwerben können.
  • Auch die Menge an verfügbaren Gold wird drastisch verändert. Hier werden Grenzen eingefügt, damit nicht die Ökonomie zerstört wird.
  • Die neuen Beinkleider haben natürlich nicht nur einen Nutzen für Statuswerte. Sie sollen den Charakter auch stärker einzigartig gestalten, damit der Spieler insgesamt mehr Möglichkeiten hat, seinen Charakter seinen Wünschen anzupassen.
  • Einzigartige Gegenstände sollen nun auch wesentlich besser zu erkennen sein. Sie werden ein einzigartiges Aussehen erhalten und sich damit deutlich von der Masse der Items abheben.
  • Der Mönch kommt vom Charakter her den Paladin am nächsten. Er könnte trotz seiner düsteren Züge als rechtschaffen gut bezeichnet werden.
  • Der Mönch ist spieltechnisch eine Kombination aus der Assasine in Diablo 2 und einem Action-Arcade-Prügelspiel. Trotz der Combos ist er leicht zu erlernen und dürfte auch neue Spieler nicht abschrecken.
  • Es wird für jede Klasse einige klassenspezifische Quests geben. Auch die Art und Weise, wie die NPCs auf den Helden reagieren ist bei jeder Klasse unterschiedlich.

Dass man sich so große Gedanken um ein neues und gutes Handelssystem macht, kommt Diablo 3 sicherlich zu gute. Jeder alte Diablo-Spieler erinnert sich sicherlich noch an die umständlichen Tauschhandel. Wenn man das Gold nun entsprechend anpasst, wird man auch wieder eine gute Grundlage für Geschäfte haben. Das gesamte Interview könnt ihr auf Englisch bei unseren Kollegen von planetdiablo lesen.

Quelle: Interview mit Julian Love

Der Releasetermin von Diablo III liegt noch in weiter Ferne, aber dem steten Informationsfluss zum seit World of WarCraft wohl am meisten erwarteten Spiel tut das keinen Abbruch. So haben die Kollegen von Gamasutra just Lead Technical Artist Julian Love und Lead Content Designer Kevin Martens zum Designprozess befragt. Hier lest ihr, was die beiden zu sagen hatten:

Diablo III was announced last year; it's been playable twice at Blizzcon now. Mike Morhaime suggested it probably won't be out until 2011. Does it feel like the development time has been extended to a surprising degree? Do you ever think, "Oh God, this really will be a while longer now?

Kevin Martens: Here's the secret to Blizzard games, and this is a secret that won't help any of our competitors: endless iteration. We'll take something, we'll put it in the game. Maybe we'll like it when we put it in, maybe we won't. We'll leave it in there for a while, we'll let it percolate. We'll play it and play it and play it, and then we'll come back. We might throw it all out, or we'll throw half of that out and redo it. […]

Das komplette Interview lest ihr unter dem Link im Anhang.

Quelle: Gamasutra

Diablo 3 – Patch 2.4.2

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