Diablo 3: Der Kreuzritter


"Armored by faith, driven by duty, bound to kill the enemies of the Zakarum…" – From the Crusader Tomes


Die Kreuzritter sind Krieger der Rechtschaffenheit, seit Jahrhunderten von dem Bestreben getrieben, die Verderbnis zu läutern, die ihren geliebten Zakarum-Glauben besudelt. Sie sind gestählt durch den unerbittlichen und brutalen Kampf mit dem Bösen, das das östliche Sanktuario heimsucht. Diese neue spielbare Klasse in der ersten Erweiterung Reaper of Souls (RoS) ist mit einer gewaltigen Rüstung und dem Wissen um die Handhabung verschiedenster grausamer Waffen gewappnet. Kreuzritter können ausserdem Magie einsetzen, um ihre Verbündeten zu stärken und ihre Feinde zu schwächen. Mit ihrer Stärke, Vielseitigkeit und der Fähigkeit, richtig viel einzustecken, sind sie somit hervorragend geeignet, eine jede Gruppe von Abenteurern zu unterstützen.


Hauptcharakteristika des Kreuzritters

Der geborene Verteidiger

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Der Kreuzritter ist vielleicht besser als jeder andere Held in Sanktuario dazu geeignet, einer scheinbar endlosen Serie von Angriffen standzuhalten. Kreuzritter schützen Verbündete (und fachen ihren eigenen Zorn an), indem sie die Aufmerksamkeit der Feinde auf sich lenken. Wenn sie umzingelt werden, ist es sogar noch schwerer, sie zu überwältigen: sie können ihre Wunden heilen, Angriffe abblocken und eintreffenden Schaden auf Feinde reflektieren, die ihre eherne Verteidigung zu durchbrechen suchen.

Wut der Himmel

Die Himmel selbst strafen die Feinde des Kreuzritters. Der Zorn eines Kreuzritters vernichtet die Schergen der Brennenden Höllen schon aus der Ferne mit Blitzen und lässt sie im reinigenden Feuer verbrennen oder er richtet sie mit herbeibeschworenen himmlischen Waffen.

Gebote

Heldenmut und Hingabe umgeben einen Kreuzritter wie eine Aura und bestärken ihn in seinem Bestreben, das zu verteidigen, woran er glaubt. Wenn Kreuzritter ein Gebot ausrufen, werden sie durch kurze Energieblitze sowie länger währende Effekten – unter anderem Schlaghagel, Elementarresistenzen oder schnellere Heilungen – verstärkt, die so lange anhalten wie das Leben des Kreuzritters.

Kein Entrinnen

Es ist ganz natürlich, dass das Böse vor der Macht des Kreuzritters Reißaus nimmt – doch es ist zwecklos, denn auf dem Rücken herbeibeschworener Rappen, durch gewaltige Sätze oder erprobte Formen des Anstürmens ist es dem Kreuzritter jederzeit möglich, den Kampf unnachgiebig wieder aufzunehmen und fliehende Feinde zu stellen. Zudem kann er sie blenden oder bewegungsunfähig machen, sodass eine erneute Flucht vor dem unausweichlichen Urteil unmöglich wird.


Klassenguides

Ihr möchtet mehr als grundlegende Informationen zum Diablo 3 Kreuzritter und seiner Geschichte haben? In unseren umfangreichen Klassenguides findet ihr viele Tipps und Tricks zu Attributen, Fähigkeiten und Skillungen. Hier findet ihr sicherlich die ein oder andere Anregung, wie ihr den Ritter des Lichts spielen könnt.

Zu den Diablo 3 Klassenguides »

Fertigkeiten & Fertigkeitenrechner

Sämtliche aktiven und passiven Fertigkeiten des Kreuzritters inklusive aller Runeneffekte mit ihren deutschen und englischen Bezeichnungen sind unter den folgenden Links zu finden:

  • Aktive Kreuzritter-Skills und Runen (DE)
  • Passive Kreuzritter-Skills (DE)
  • Kreuzritter-Skillrechner (DE)

  • Aktive Kreuzritter-Skills und Runen (EN)
  • Passive Kreuzritter-Skills (EN)
  • Kreuzritter-Skillrechner (EN)


Ressourcen-System

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Die Ressource des Kreuzritters ist Zorn (engl. Wrath). Kreuzritter dominieren die Schlachtfelder allein durch ihren unbedingten Willen. Das himmlische Licht und die Heiligkeit ihres Zweckes verleihen ihnen den strafenden Zorn, der ihre Angriffe stärkt.

Wenn Kreuzritter sich für den Kampf vorbereiten, beginnt ihr Zorn langsam, aber sicher aufzuflammen. Sobald sie ihre Feinde niedermähen, erreicht ihr Zorn den Siedepunkt. Ein vom Zorne überkochender Kreuzritter ist beileibe ein gefährlicher Gegner: gesegnet mit eiserner Haut, umhüllt von geißelndem Feuer sprengt er seine Feinde mit Blitzen aus gleißendem Licht auseinander und erwacht nach Niederlagen zu neuem Leben.

Einfallsreiche Kreuzritter finden zudem andere Mittel, um ihren Zorn zu steigern, als das bloße Erlegen von Feinden. Ihre mannigfaltigen Fertigkeiten ermöglichen ihnen, verlorene Ressourcen wiederherzustellen, indem sie Angriffe blocken, schwere Verletzungen erleiden oder von geifernden Dämonen umzingelt werden.


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Steigerung der Rüstung

Die Ausrüstung eines unerfahrenen Kreuzritters ist leicht genug, um damit weite Strecken zurückzulegen. Das Erbe der Kreuzritter wird durch die Ikonographie der Zakarum prominent zur Schau gestellt und schützt ebenso gut oder schlecht wie eine jede Flagge oder wie ein jedes Banner.

Kreuzritter, die ihre Tage schon auf so manchem Schlachtfeld verbracht haben, haben dort ebenso Zeit darauf verwendet, ihre Ausrüstung mit schweren Platten und geschmiedeten Ringkragen aufzuwerten, die auf den Schlachtfeldern herumliegen, um die empfindlichen Stellen ihres Körpers zu schützen, von denen dämonische Reißzähne förmlich angezogen zu werden scheinen.

Der legendäre Kreuzritter, umhüllt von einer titanischen Rüstung und ausgesuchtem Ornat, ist von Kopf bis Fuß in Stahl getaucht. Das Leben eines Kreuzritters bedeutet vor allem eines: ständige Gefahr. Daher kleiden sie sich entsprechend.


Geschichte

Offizielle Hintergrundgeschichte des Kreuzritters

Getreue von Akkhan. Bastionen des Lichts. Die unerschütterlichen Erlöser der Zakarum. Dies sind nur einige der Namen, mit denen sich die in Reaper of Souls verfügbare neue Heldenklasse gut beschreiben ließe.

Im Gegensatz zu anderen Orden der Zakarum bringen die Kreuzritter eine wesentlich rauere Version des altbekannten heiligen Kriegers in die Welt von Sanktuario. Woher stammen sie? Welche Rolle spielen sie für den Glauben der Zakarum? Wie werden sie der sich düster am Horizont abzeichnenden Bedrohung durch Malthael begegnen?

Die Antworten auf diese und weitere Fragen findet ihr in diesem Kapitel. Beginnen wir nun also mit einem Blick hinter die Kulissen der Kreuzritter-Klasse mit üppigen Ausführungen zu ihrer Hintergrundgeschichte!

Der Aufstieg der Zakarum

Der Glaube der Zakarum wurde einige Zeit nach den Magierklankriegen vor vielen Jahren vom Propheten Akarat, einem Wanderasketen aus Xiansai, gegründet. Laut einer Vielzahl historischer Überlieferungen erhielt Akarat in dieser wichtigen Zeit (in der die Menschen begannen, Magie gegen die Vorzüge der Religion einzutauschen) eine erschütternde Offenbarung von einem Wesen, dass er in seiner Sprache Yaerius oder „Sohn des Lichts“ nannte.

Unter den Gelehrten gibt es zwar Diskussionen über die wahre Natur der Prophezeiung Akarats – und besonders darüber, ob das von Akarat gesehene „Wesen“ der Erzengel Yaerius oder einfach nur ein Widerhall von Uldyssians Opfer während des Sündenkrieges war –, ihre Bedeutung ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. Man sagt, die Vision, die sich als beeindruckender Blitz aus Licht und Energie am Himmel zeigte, erweckte in Akarat den tiefen Glauben daran, dass Menschen mächtige Gefäße des Lichts seien und alle nach ihrem „inneren Licht“ suchen sollten, um ein gutes Leben zu führen.

Nachdem er diese Offenbarung erfahren hatte, brach Akarat auf eine große Reise zu den Städten Kehjistans auf, um die Kunde von seiner Entdeckung zu verbreiten und andere zu ermutigen, das Licht anzunehmen, von dem er wusste, dass es in ihnen existierte. Obwohl Akarat schließlich aus allen historischen Aufzeichnungen verschwand, lebten seine Lehren in den Bewohnern Sanktuarios weiter und dienten als spirituelle Grundlage des Glaubens der Zakarum sowie der damit verbundenen Kirche. (Kleine Info am Rande: Der Name „Zakarum“ leitet sich von „Zakara“ ab, was so viel wie „inneres Licht“ bedeutet.)

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Karte von Sanktuario

Dämmerung des Lichts – Der Ursprung der Kreuzritter

Während der Herrschaftszeit des Kaisers Tassara und kurz vor General Rakkis' historischem Marsch nach Westen spürte ein Priester namens Akkhan, dass sich ein abscheulicher Makel in der Kirche der Zakarum ausbreitete. Er wusste zu dieser Zeit jedoch nicht, dass dieser Makel von keinem Geringeren als dem Großen Übel Mephisto, dem Herrn des Hasses, verursacht wurde, dessen düstere Absichten aus dem unter dem Tempel des Lichts in Travincal verborgenen Seelenstein hervortraten.

Akkhan war entschlossen, seinen geliebten Glauben wiederherzustellen, und begab sich auf die Suche nach den frommsten und fähigsten Kriegern, um sie auf eine Mission zu schicken und die Zakarum ein für alle Mal von Verderbnis und Verfall zu befreien. Diese Krieger reisten nach Osten, genau in die entgegengesetzte Richtung der Paladine, die mit General Rakkis unterwegs waren, und folgten dem Weg, den Akarat angeblich in den letzten Tagen vor seinem Verschwinden genommen hatte.

Dies war die Geburtsstunde des Kreuzritterordens.

Unter den Zakarum: Die Rolle des Kreuzritters

Erfahrenen Diablo-Spielern ist der Glaube an Zakarum ein Begriff und sie denken vielleicht gerne an die mit ihrem Paladin – dem heiligen Krieger aus Diablo 2 – verbrachte Zeit zurück. Kreuzritter und Paladine verbindet zwar die Hingabe an ihren gemeinsamen Glauben, allerdings gibt es keine direkte Bande zwischen ihnen und sie verfolgen auch nicht unbedingt dieselben Ziele.

Wie passen die Kreuzritter also ins Bild?

Vergangenheit und Gegenwart der Paladine

Gehen wir einmal das durch, was wir über sie wissen – ein kurzer Abriss des beliebten Paladins.

  • Paladine sind ergebene Krieger der Zakarum.
  • Seit ihrer Gründung haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Sekten mit eigenen Zielen und Stützpunkten herausgebildet, darunter die Ritter der Westmark, der Orden der Paladine und die Hand von Zakarum.

Während der Zakarum-Inquisition stellte sich die Hand von Zakarum als verderbt heraus und zerfiel kurz nach den Ereignissen von Diablo 2. Der Orden der Paladine setzte sich angewidert von der Verderbnis ab und floh nach Westen, wo er sich schließlich in Westmark niederließ. Die Ritter der Westmark, bereits nach General Rakkis' Eroberungszug gegründet und begierig darauf, ihre Verbindung zu Mephistos Verderbnis zu schwächen, nahmen den Orden der Paladine auf und sagten sich von der Kirche des Lichts in Travincal los.

Mit den Jahren entwickelten diese Paladine ihre Künste weiter – einige absichtlich, andere als Ergebnis ihrer böswilligen Fehlleitung – und verfeinerten ihre Techniken, bis sie zu den Paladinen wurden, die wir heute kennen.


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Der Kreuzzug geht weiter

Im Gegensatz zu Paladinen sind Kreuzritter eine elitäre und abgetrennte Gruppe, die sich seit ihrer Gründung nur recht wenig gewandelt hat und daher die am stärksten an den ursprünglichen Lehren Akarats ausgerichteten Überzeugungen und Herangehensweisen beibehielt. Obwohl Kreuzritter also eine ähnliche Fähigkeit unter Beweis stellen, das Licht zu nutzen und nach ihrem Willen zu beugen, entstammt ihr Eifer einem reineren Sinn für Rechtschaffenheit. Und so war es auch ursprünglich gedacht. Während ihrer Zusammenstellung rekrutierte Akkhan nur jene mit den stärksten Überzeugungen und der höchsten Kampfkraft. Außerdem vermied er es, Krieger mit einer Paladin-Ausbildung zu rekrutieren, da er fürchtete, sein Kreuzzug könnte von bereits vorhandener Befleckung oder Verderbnis betroffen werden.

Aufgrund dieser eng gefassten Zielsetzung und der sehr zurückgezogenen Lebensweise blieb der Orden selbst recht klein. Insgesamt 427 Kreuzritter, deren Zahl mittlerweile auf 341 geschrumpft ist, wurden gen Osten geschickt. Die Kreuzritter sind daher immer noch eine lose organisierte Gruppe und reisen oftmals allein oder mit höchstens einem einzigen Schüler – eine bis zum Tode des Kreuzritters andauernde Partnerschaft. Wenn die Zeit für einen Kreuzritter gekommen ist, seine Waffen niederzulegen – normalerweise durch den Tod im Kampf –, nehmen die Schüler daher üblicherweise nicht nur deren Schild in Besitz, sondern übernehmen auch deren Namen, um eine vor vielen Generationen begonnene Mission fortzuführen.

Der Beginn der Reise: Der Nephalem-Kreuzritter

Wie die anderen Diablo 3-Klassen, sind auch der Kreuzritter ein Nephalem und in seinem Blut pulsiert dieselbe verborgene Kraft wie beim Barbaren, Dämonenjäger, Mönch, Hexendoktor und Zauberer. Nachdem er Berichte über einen mysteriösen vom Himmel fallenden Stern vernommen hatte und seine Suche im Osten ein Ende gefunden hatte, begab sich der Kreuzritter nach Neu-Tristram – darauf hoffend, etwas zu finden, das seinen geschwächten Glauben retten könnte.

Werdet ihr Flegel und Schild im Namen der Zakarum tragen? Seid ihr bereit, eure Feinde mit der reinen, unbefleckten Macht des Lichts niederzustrecken?


Literatur

Kurzgeschichte: Das Ende ihrer Reise

Zum Kreuzritter ist bei Blizzard die Kurzgeschichte Das Ende ihrer Reise erschienen, die ihr hier im offiziellen Diablo Blog findet.


Entwicklung

Autor: Blizzard

Rüstungskonzepte für den Kreuzritter

Obwohl Kreuzritter und ihre Zakarum-Brüder das gleiche Schicksal teilen, handelt es sich hierbei doch um eine völlig neue Art heiliger Krieger. Da ist es nur recht, ihnen einen ganz eigenen Satz von Fertigkeiten zu spendieren, der ihre Findigkeit, ihre Widerstandskraft und (natürlich) auch ihren religiösen Eifer widerspiegelt.

Aber wie genau läuft so etwas in einem Spiel wie Diablo 3 ab?

Wappnet euch, Nephalem, und macht euch bereit für eine Erkundung des kreativen Prozesses hinter der Konzeptionierung, dem Design und der Umsetzung der mächtigen Kräfte unseres neuesten Helden.

Des Kreuzritters Kern

Bevor wir uns in die Entwicklung der Fertigkeiten des Kreuzritters stürzen konnten, mussten wir einige äußerst wichtige Einzelheiten festlegen. Hierbei handelte es sich um die „Grundpfeiler“ oder „Berührungspunkte“ der Klasse, die als Anregung und grober Umfang des darauffolgenden mechanischen Designs dienen sollten.

Um diese Pfeiler zu errichten, konzentrierten sich die Designer auf die Hintergrundgeschichte. Beim Kreuzritter war eines von Beginn an klar: Wir haben es mit einem großen, harten Nahkampfhelden zu tun, der sich gerne mitten ins Getümmel stürzt. Gleichermaßen stark vertreten war die Vorstellung, dass Kreuzritter Mitglieder eines heiligen Ordens sind und Distanzfähigkeiten (Zauber) besitzen, mit denen sie Feinde aus der Ferne vernichten können.

Mit diesem sehr grundlegenden Konzept im Hinterkopf wurden die folgenden Pfeiler gewählt:

  • Kreuzritter nutzen heilige Macht, die sie aus dem Licht beziehen
  • Sie entstammen einem Kriegerorden und sind daher niemals wirklich allein.
  • Kreuzritter sind Tanks, allerdings keine herkömmlichen, die einfach Schaden absorbieren und Aufmerksamkeit von anderen Verbündeten auf sich lenken. Stattdessen agieren sie vielmehr wie richtige Panzer (also z. B. Shermans oder Abrams) und kontrollieren das Schlachtfeld sowie ihre Feinde mit reiner Kraft. Dass sie zwischendurch auch noch Unmengen von Schaden verursachen, versteht sich natürlich von selbst.


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Held des Brainstormings

Gerüstet mit diesen Grundpfeilern, gingen die Systemdesigner in die Brainstorming-Phase. Diese beinhaltete eine Reihe von Besprechungen sowie eine Einladung an die Designer, Grafiker, Techniker, Programmierer und Produzenten des Teams, auch deren Ideen für die Fertigkeiten des Kreuzritters einzubringen. Jeder im Entwicklerteam konnte an dem fortlaufenden Brainstorming teilnehmen und keine Idee wurde als zu dumm oder einfach angesehen, solange sie sich auf die bereits erwähnten Grundpfeiler bezog.

Ideen konnten die Form von Bildern, Worten, Sätzen oder netten Kombinationen aus allem haben! Sie konnten vollkommen einzigartig sein oder sich auf Darstellungen aus Filmen, Fernsehserien, Büchern, Comics oder Spielen beziehen. Nur die Hohen Himmel waren die Grenze.

Bei den fünf ursprünglichen Helden bestand das Ziel dieser Phase darin, aus einer Reihe verschiedener Ideen drei bis fünf besondere Fertigkeiten für jede Klasse zu erstellen. Aufgrund dieser Erfahrung mit dem Aufbau von Fähigkeiten entschied sich das Team jedoch, diesen Schritt beim Kreuzritter zu überspringen. Stattdessen wurde die Fertigkeitenliste zweigeteilt, um eine Hälfte auf den Nahkampf und die andere auf den Fernkampf auszurichten. Außerdem haben wir sofort damit begonnen, Ideen aus dem Brainstorming in etwas Spielbares umzusetzen.

Ob es nun das Bild eines mächtigen Kriegers war, der eine riesige Waffe schwingt und Feinde durch die Luft schleudert wie Sauron in „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ (Schwungangriff), seinen Schild wie Captain America wirft und dabei zusieht, wie er von einem Dämonenschädel zum nächsten springt (Gesegneter Schild), oder den Zorn des Himmels wie Zeus höchstpersönlich herbeiruft (Himmelsfuror) – das Brainstorming spielte eine entscheidende Rolle beim Erstellen der Kreuzritterfertigkeiten, wie sie mittlerweile im Spiel auftauchen.

Zusammenstellung des Kits

Nach der Brainstormingphase ging es für das Team an die Zusammenstellung des Kits, also aller Fertigkeiten und Runen der Klasse. Hierbei wurden nicht nur die Mechaniken der Fertigkeiten (also ihre Funktionsweise), sondern auch ihr Aussehen weiterentwickelt.

Das Paket ist geschnürt

In ihrer Gesamtheit ergeben diese Fertigkeiten einen standhaften Veteranen auf dem Schlachtfeld, einen entschlossenen Krieger, der furchtlos in den Kampf zieht, um Feinde mit Feuer und Stahl zu vernichten. Eine menschliche Kriegsmaschine. Einen Kreuzritter.


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