Diablo 3: Hardcore

Allgemeine Infos zum Hardcore-Modus

Der sog. Hardcore-Modus von Diablo 3 ist als eine zusätzliche Spielvariante für Spieler gedacht, die den Reiz der ständigen Gefahr eines dauerhaften Todes ihres Charakters zu schätzen wissen. Alle Gegenstände eines Hardcore-Charakters gehen bei seinem Tod unwiederbringlich verloren.

EULA – End User License Agreement

Vor der Erstellung eines Hardcore-Charakters muss der Spieler deshalb eine gesonderte Vereinbarung (End User License Agreement, EULA) bestätigen, die ausdrücklich betont, dass der Kundendienst von Blizzard unter keinen – auch technischen – Umständen den Verlust eines Hardcore-Charakters rückgängig macht.

Neben der teils sehr hohen Spannung, ist ein weiterer Vorzug des Hardcore-Modus, dass sich hier in der Regel die versierteren, aufmerksameren Spieler finden, denn der Verlust des Charakters, der Gegenstände und der bis dahin investierten Spielzeit ist auf hoher Stufe recht schmerzlich.

Einzig die accountgebundenen Handwerker und die in der gemeinsamen Schatztruhe verstauten Gegenstände bleiben dem Verstorbenen erhalten. Das Nachziehen eines neuen Charakters ist deshalb etwas leichter, sofern man in die Ausbildung seiner Handwerker investiert und genügend brauchbare Gegenstände für den Todesfall beiseite gelegt hat.

Hardcore EULA: Der Pakt mit dem Teufel

Diablo 3 Hardcore Tipps

Diese Tipps sollen vor allem Neulingen im Hardcore-Modus eine Hilfe geben. Sie haben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder absoluter Fehlerfreiheit. Daher nehme ich gerne Diskussionsgrundlagen um den Text zu ergänzen. Allerdings nehme ich mir das Recht heraus, meine eigene Meinung bei umstrittenen Punkten beizubehalten.

Unsere Tipps, damit der (Todes-)Fall nicht eintriit!

Teil 1: Vor dem Spiel ist während dem Spiel

Lasst euch Zeit beim Leveln! 

Der Hardcore-Modus ist kein Speedrun kompatibles Spielprinzip. Es geht nicht darum der Schnellste zu sein. Auch das öftere Wiederholen von Quests auf derselben Stufe ist völlig normal. Speziell auf höheren Stufen empfiehlt es sich, lieber näher am maximal als am minimal Level zu bleiben (wenn ihr in der Quest Auswahl seid, wird euch angezeigt, für welche Charakterstufen die Quest verfügbar ist).

Hört lieber zu früh auf zu spielen als zu spät! 

Unkonzentriertheit kann schnell zum Ableben eines Charakters führen. Es kommt nicht selten vor, dass alles einfach scheint und aus dem „Nichts“ eine Horde wütender Mobs kommt, die euch innert Sekunden zerlegen können. Wenn ihr also müde seid oder merkt, dass die Konzentration nachlässt, spielt lieber eine Runde normalen Modus oder geht Spaß haben mit dem/der Freund/-in. 😉 Auch wenn z.B. die Server instabil sind, die Lags zu stark werden oder sonstige Umstände ein flüssiges und sicheres Spielen nicht erlauben, sollte man sich überlegen, ob man nicht an einem anderen Tag weiter machen soll.

Ausrüstung ist wichtiger denn je! 

Wir wissen wohl alle, dass Diablo 3 ein sehr Item-lastiges Spiel ist. Anstatt Millionen auf dem Konto anzuhäufen, ist es oft besser, ein wenig mehr Geld auszugeben. Mit Knausrigkeit kommt man nicht sehr weit. Ausserdem hat das den Vorteil, dass es die Wirtschaft ankurbelt und wenn sich alle so verhalten, auch ihr euer Zeugs besser loswerdet.

Kenne deinen Feind! 

Es kann nicht schaden, sich im Voraus etwas über die Eigenschaften der Gegner zu informieren. Eine Variante ist, erst Mal ausgiebig den Softcoremodus zu spielen. Damit erhält man viele Erfahrungen, die man im Hardcoremodus gut gebrauchen kann. Eine andere Variante oder als Ergänzung geeignet ist, sich die Attribute der speziellen Monster – erkennbar an der blauen/gelben Farbe des Namens und den darunter aufgeführten Attributen – vor Beginn anzuschauen. Spätestens ab dem Schwierigkeitsgrad Hölle kommt es immer mal wieder vor, dass ein Mob ungeliebte Kombinationen von diesen speziellen Attributen aufweist. Wenn man diese kennt, kann man sich ungeliebte Überraschungen ersparen. Siehe Teil 4.

Spielt mit Schild! 

Es mag speziell für Vertreter der Gatung MMOSapiens seltsam aussehen, wenn eine Zauberin mit einem Schild rum rennt, das fast so groß ist wie sie selber, es hat aber seinen guten Grund. Es gibt für jede Klasse eine Einhandwaffe. Zusammen mit einem Schild hat man dann zwar nicht den höchsten Schadenswert, aber die zusätzliche Rüstung und speziell die Blockchance, sind in höheren Stufen unverzichtbar.

Gegenstände aufbewahren und sammeln! 

Auch wenn es manchmal lästig sein kann, so sollte man Gegenstände, die nützlich für seine Klasse oder einen Twink scheinen, immer in der Truhe verstauen. Aussortieren kann man sie auch später noch und sollte mal zu wenig Platz vorhanden sein, kann man „Mulis“ erstellen, also Level 1 Chars die die Items nur aufbewahren sollen. Im Gegensatz zum Softcoremodus ist es nämlich wichtig, Nachschub zu haben, sollte man doch mal das Zeitliche segnen.

Teil 2: Vorgehen und Taktiken im Spiel

Erst fragen, ob der Teleport sicher ist! 

Natürlich ist es euch überlassen, wie viel ihr kommunizieren wollt mit euren Mitspielern. Aber es schadet nicht sich anzugewöhnen nachzufragen, ob es sicher ist, das Banner zu benutzen. Auch sich kurz die HP Balken der anderen Spieler anzusehen kann helfen. Doch auch wenn diese voll scheinen, muss dies nicht bedeuten, dass der Port sicher ist. Wer einen etwas schwächeren Rechner hat, kann durchaus 3, 4 Sekunden im Lag stehen nach dem Port und dies reicht in einem dummen Augenblick durchaus, dass man stirbt.

Nicht blind in Gegner rein rennen! 

Wer kennt das nicht. Man ist höchst konzentriert, achtet auf alles und es wäre gar nicht nötig. Man fängt an übermütig zu werden und auf einmal kommt – natürlich im dümmsten Moment – ein Rudel Elitegegner, in die man genüsslich rein wirbelt/rennt/teleportiert… Während die meisten normalen Mobs gut einschätzbar bleiben, muss man speziell bei Raren spezielle Vorsicht walten lassen. Es ist nicht nur wichtig, die Attribute in der Theorie zu kennen, man sollte sich auch einige Sekunden nehmen und erst Mal schauen, welche Kombination gerade auf einen zukommt, um einschätzen zu können, wie man sich verhalten muss.

Auch wegrennen muss gelernt sein! 

Aber halt, tapfere Krieger rennen doch nicht weg! Genau, deswegen wurde es auch in „kiten“ umbenannt. Meist ist es eine instinktive Handlung, die aber perfektioniert werden muss. Mit „kiten“ ist ein kontrollierter Rückzug gemeint. Speziell Attribute wie „Molten“ oder „Arcane“ können auch dick gepanzerte Barbaren zum Rückzug zwingen. Für eine Fernkämpfer Klasse ist die Sache relativ einfach. Man rennt ein Stück zurück, dreht sich um, macht Schaden und das so lange, bis die Gegner wieder nah ran gekommen sind. Wichtig ist dabei nicht nur den Mob Pulk im Auge zu behalten, sondern auch auf der Karte zu schauen, wo man hin rennt – gilt übrigens auch für „Tanks“. Eine Sackgasse oder ein noch nicht aufgedeckter Kartenteil kann dabei schnell brenzlig werden.

Für die Nahkämpfer sieht die Sache schon wesentlich schwieriger aus. Grundsätzlich reicht es immer so weit zurück zu laufen, dass man nicht in den Effekten drin steht, bzw. sich nicht von zu vielen Gegnern umringen lässt. Da man aber nur Schaden im Nahkampf machen kann, ist man andauernd daran, zwei, drei Schritte zurück zu laufen, ein paar Treffer auszuteilen und sich sofort wieder neu zu platzieren. Da man dies oft umringt von Gegnern und in Mitten eines Effektgewitters machen muss, ist die Sache ungemein stressiger. Wenn ihr stark angeschlagen seid, ziert euch nicht, euch aus dem Kampf heraus zu ziehen und die Timer/HP abzuwarten, bevor ihr wieder rein stürmt. Sollte sich das Ganze direkt am Eingang zur Zone abspielen und nicht stationär austragen lassen, so ist es auch keine Schande die Sache abzubrechen. Natürlich nicht ohne die Anderen im Chat/TS zu informieren.

Geht immer in der Stadt afk! 

Auch wenn es eigentlich klar sein sollte, kommt es dennoch immer mal wieder vor, dass man nur mal eben dem Mitbewohner hallo sagen will und dann doch noch etwas länger abgelenkt wird. Man sollte sich also immer angewöhnen, auch wenn es Kleinigkeiten sind und die Karte gesäubert aussieht, zuerst in Sicherheit zu porten. Auch von Townportal aktivieren und dann vom Rechner weglaufen, kann ich nur abraten. Ein einziger kleiner Floh der euch beisst reicht, damit der Port abgebrochen wird. Solche Tode sind sehr ärgerlich und eigentlich einfach vermeidbar. Solltet ihr merken, dass es eine etwas längere Sache werden könnte und andere Spieler sich im selben Spiel befinden, macht es ihnen nicht unnötig schwer und loggt den Charakter lieber aus oder fragt wenigstens, ob es ok ist, im Spiel zu bleiben.

Bevor man einen Dungeon betrifft, den Eingang säubern! 

Alles schon vorgekommen. Man sieht den Eingang zu einem Dungeon, geht mit seiner Gruppe rein und der Nachzügler hat seine Stärke überschätzt und rettet sich in letzter Sekunde in den Dungeon hinein. Macht dies bitte nicht, sondern lauft dann lieber zum Zoneneingang und wenn es absolut unvermeidlich ist, dann warnt wenigstens die Mitspieler. Besser ist es, vor dem reingehen zu warten, bis alle da sind und derweil alles was noch um den Eingang rum schwirrt zu entsorgen, damit man beim rausporten keine unliebsamen Überraschungen erlebt. Nicht sich selber überschätzen! Es ist ein Teamspiel!

Was auch in den Bereich gehört ist die Selbstüberschätzung. Die Monster skalieren mit der Anzahl Spieler und werden dadurch schwerer zu bezwingen. Wer Diablo 2 gespielt hat weiss, dass man früher oft das Spiel vollgemacht hat, aber dann seinen eigenen Weg gegangen ist. Da alle Items die man findet einem selber gehören, ist das nicht mehr nötig und auch nicht ratsam. Man kann immer wieder sehen, dass die Leute manchmal ihren eigenen Weg laufen und dann doch Probleme bekommen und natürlich mit den Adds zu den Mitspielern rennt. Was im normalen Modus noch meist problemlos geht, kann später verheerende Folgen haben. Also bitte unterlassen.

Immer schön auf die Trefferpunkte achten! 

Zwar geht die größte Gefahr von raren und Elite Gegnern aus, doch können auch andere Situationen brenzlig werden oder man realisiert in nem Pulk von gefühlten 1000 Mobs gar nicht, dass die kleinen Biester die da drin rum rennen, gefährlicher sind, als man dachte. Auch Kamikaze Mobs können einen sehr überraschen. Daher ist es empfehlenswert – auch wenn es viel Konzentration braucht und anstrengend wird auf Dauer – die rote Kugel immerzu im Auge zu behalten, gleichzeitig aber auch die Übersicht übers Spielfeld zu bewahren.

Die Shift-Taste ist dein Freund! 

Dies ist zwar für Fernkämpfer wichtiger als für Nahkämpfer, aber auch sie können davon profitieren. Die gedrückte Shift-Taste (das Teil ganz links mit dem Pfeil nach oben), sorgt dafür, dass der Charakter sich nicht bewegt und quasi aus dem Stand angreift, egal ob ein Gegner da ist oder nicht. Ich benutze die Taste bei Fernkämpfern sehr oft und auch bei Nahkämpfern immer mal wieder. Es verhindert, dass der eigene Charakter mitten in einen Pulk rein rennt, weil man im Gewirr den hintersten Mob angeklickt hat oder auch, dass man ungewollt wieder in die Lava- und Giftbereiche läuft.

Nachteil: Man muss vermehrt darauf achten, ob man überhaupt etwas trifft. Es kann durchaus sein, dass der Gegner knapp außer Reichweite ist und man daneben zielt, was man vor allem im Mehrspielermodus nicht immer merkt.

Teil 3: Die Ausrüstung

Während man im SC Modus eher maximalen Schaden bei akzeptabler Defensive sucht, ist man im Hardcore Modus darauf bedacht zu überleben. Speziell Tanks können mit der Zeit Probleme beim Austeilen bekommen. Entweder muss man da nach dem Motto „So viel Schaden wie nötig, so viel Defensive wie möglich“ vorgehen oder man geht voll auf Überleben und spielt dafür nur in Gruppen. Egal wie man es anstellt, die wichtigen Attribute sind eher auf die Verteidigung gerichtet.

Bei Attributen von Gegenständen sollte geachtet werden auf:

  • Vitalität: Erhöht eure Trefferpunkte.
  • Leben pro Treffer: Zumindest für Nahkämpfer ein „Musthave“. Aber auch der Rest sollte nicht zu wenig davon haben.
  • Resistenzen: Wichtig speziell gegen rare Mobs, deren Hauptschaden oft von Magieeffekten kommt.
  • Primär Attribut: Erhöht den Schaden und je nach Klasse die Rüstung, die Ausweichchance oder die Resistenzen.
  • Angriffstempo: Auch hier sehr wichtig für Nahkämpfer, da man sich schneller wieder heilt, wenn man schneller zuschlägt.
  • Erh. Ressourcenregeneration: Für alle Klassen ausser dem Barbar.

Dies bedeutet nicht, dass andere Attribute nicht auch ihren Effekt haben. Da man aber nie alles haben kann, muss man Prioritäten setzen. Daneben sollte man natürlich immer auf einen möglichst hohen Rüstungswert achten und bei Schilden, dass der Blockwert nicht zu tief liegt. Beim Sockeln sind die primären Juwelen die Amethysten und diejenigen mit eurem Primärattribut.

Teil 4: Die Monster-Attribute & Kampftipps

Unter folgendem Link findet ihr eine gute Zusammenfassung der Effekte. Es geht mir nicht darum, die Effekte zu erklären, sondern Hinweise zu geben, auf was man achten muss. Da ich es noch nicht im Detail mit allen Attributen zu tun hatte, beschränke ich mich auf die, die ich kenne.

  • Abschirmend: Das Schild, dass die Gegner bekommen ist an sich kein Problem. Es macht sie halt nur widerstandsfähiger. Man kann, wenn man Immun Meldungen bekommt, auch das Ziel wechseln.
  • Alptraumhaft: Darf man nicht unterschätzen. Man verliert komplett die Kontrolle und kann auch keine Fähigkeiten mehr aktiv einsetzen. Im falschen Moment, kann es böse Folgen haben. Notfalls eine CC (Crowed Control: Massen Kontrolle) brechende Fähigkeit benutzen.
  • Arkan-Verzauberung: Sehr gefährlich vor allem für Nahkämpfer. Wenn man die Ruhe weg hat, kann man versuchen, sich so zu positionieren, dass man nicht vom Strahl erwischt wird. Dennoch ist der Schaden extrem hoch und er kann im Effektgewitter und den Monsterhorden optisch schlichtweg unter gehen. Speziell mit Attributen wie Vereisen oder Aufseher, ist es eines der übelsten Attribute.
  • Aufseher: Für Nahkämpfer schlimmer als für Fernkämpfer. Versuchen, wenn möglich, nur dann reinzulaufen, wenn man eine Fluchtfähigkeit bereit hat oder zumindest sehr vorsichtig sein.
  • Blocker: Je nachdem wie die Wände gestellt werden, kann es zusammen mit Arkane, Geschmolzen oder ähnlichem sehr übel werden. Auch kann man sich nicht mit allen Fähigkeiten durch die Wände hindurch „bewegen“. Am besten keine Panik aufkommen lassen und den einzigen Ausweg nehmen, den man hat und der ist manchmal ab durch die Mitte. Übrigens verhindern die Wälle oft auch, dass man den maximalen Schaden austeilen kann.
  • Elektrisiert: Der Schaden ist eher moderat (im Gegegnsatz zum Vorgänger). Da die Ladungen recht langsam sind, kann man mit entsprechender Entfernung den Schaden gut vermeiden. Im Verhältnis ein eher harmloseres Attribut.
  • Feuerketten: Ähnlich wie Arkane Verzauberung verursachen Feuerketten sehr hohen Schaden. Allerdings ist es besser einschätzbar, da die Strahlen nur zwischen 2 Monstern entstehen können. Das Wichtigste hier, nie in den Gegnern drin stehen.
  • Geschmolzen: Übler Zeitgenosse für Nahkämpfer. Zusammen mit Vortex z.B.kann es auch für Fernkämpfer eng werden. Da die Lava aber nur unter dem Mob entsteht und verbleibt wo er durch gelaufen ist, kann man einem großen Teil des Schadens entgehen. Aufpassen nach dem Ableben des Mobs, da er eine Kugel hinterlässt, die kurz nach seinem Tod Schaden anrichtet.
  • Horde: Die zusätzlichen Helfer sind nicht ohne, aber es gibt schlimmeres. Allerdings bedeuten zusätzliche Gegner auch immer zusätzliche Attribute.
  • Illusionist: Eher eine Fähigkeit die die Kampfdauer hinaus zögert. Am besten mit AOE (Area of Effekt: Gebietseffekte) Angriffen arbeiten. Die Illusionen fallen doch relativ schnell um.
  • Lebensband: Nie selber begegnet. Daher keine Einschätzung meinerseits.
  • Mehr Leben: Die zusätzlichen Trefferpunkte sind nicht dramatisch, aber je nach Kombination kann es durchaus nervig sein.
  • Mörser: Dieses Mal deutlich nerviger für Fernkämpfer. Eine Möglichkeit ist an den Mob ran zulaufen. Da Mörser eine minimale Reichweite haben, treffen sie euch da nicht. Aber immer aufpassen, was der Champion sonst noch kann. Eventuell ist auf Distanz bleiben trotzdem angenehmer.
  • Rächer: Nie selber begegnet. Daher keine Einschätzung meinerseits.
  • Rückstoß: An sich nicht sehr schlimm, solange man schaut, dass man nicht in die falsche Richtung gestoßen wird. Allerdings kriegt man zusätzliche einen Verlangsamungseffekt ab.
  • Schaden reflektieren: Eher harmlos, auch wenn der Schaden auf Hölle und Inferno vielleicht sogar spürbar wird, aber meist nicht der Rede wert. Aufpassen sollte man allerdings auf höheren Stufen mit AoE Attacken.
  • Schänder: Im Gegensatz zum Geschmolzen Attribut, wird der Effekt auf euch gewirkt. Also immer schön in Bewegung bleiben und auf den Boden achten.
  • Schnell: Ein nicht zu unterschätzender Effekt. Das Monster bewegt sich schneller, schlägt schneller zu und zaubert schneller. Möglich auch, dass über Zeit Effekte schneller ticken, dies ist aber unbestätigt.
  • Schutz gegen Geschosse: Nie selber begegnet (oder zumindest nie aufgefallen). Daher keine Einschätzung meinerseits.
  • Teleportieren: Vorsicht, je nach Attributkombination kann dieser Gegner sehr gefährlich sein. Sie können beispielsweise Verlangsamungseffekte umgehen und urplötzlich vor euch stehen.
  • Unverletzliche Diener: Da die Diener Immun gegen Schaden sind und automatisch mit ihrem Champion sterben, muss der Schaden komplett auf den Hauptmob fokussiert werden.
  • Vampirisch: Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto unangenehmer. Es kann durchaus sogar vorkommen, dass man einen solchen Gegner nicht tot bekommt, weil es, hc typisch, an Schaden fehlt oder der Mob zusätzliche defensive Attribute hat. Wichtig auch hier, den Schaden auf einen Mob zu konzentrieren (im Notfall durchklicken und den mit der niedrigsten HP nehmen) und nicht die Ziele wechseln, damit sie sich nicht voll leechen können.
  • Vereist: Sehr unangenehm, da man nicht nur eingefroren wird und sich somit nicht mehr wehren kann, sondern auch einen moderaten Schaden bekommt. Zuvor sieht man weisse Kristalle am Boden verteilt, denen man theoretisch aus dem Weg gehen kann. Allerdings muss man da schnelle Reflexe und etwas Glück haben, wo die Eiskugeln platziert werden.
  • Verseucht: Die Gegner lassen am Boden „Pfützen“ liegen, die einem Schaden über Zeit austeilen.
  • Vortex: Für mich eines der gefährlichsten Attribute. Man wird oft auch über hohe Distanzen mitten in die Monstergruppe hinein gezogen und manchmal auch 2, 3-mal hintereinander. Also immer schön auf die Timer der Notfall-Fähigkeiten achten.