Diablo 3 RoS Beta: Die wichtigsten Patch-Änderungen

von Norbert Raetz, Mittwoch, 18.12.2013, 16:50 Uhr

Diablo 3 RoS: Legendäres Craftmaterial

Seit dem letzten Patch droppen erstmals auch viele legendäre Craftmaterialien


Der letzte Patch für Diablo 3 Reaper of Souls, der zeitgleich mit dem Start der Closed Beta bzw. dem Launch des 2.0.x Testrealms (PTR) aufgespielt wurde, brachte einige gewichtige Änderungen, wie man unschwer am deutlich langsameren Fortschritt der "Dauerzocker" erkennen kann. Waren zuvor 1 bis 2 Millionen DPS bereits in kürzester Zeit erreicht, spielen viele eine Woche nach Patch-Release mit rund 500-800K DPS, wobei es ab hier nur noch sehr langsam vorwärts geht.

Auf der folgenden Seite haben wir daher mal die wichtigsten Patch-Änderungen beim Loot und der Ökonomie für euch zusammengefasst, damit ihr einer besseren Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand bekommt, der übrigens nach wie vor noch weit vom Endprodukt entfernt ist.


Dropraten legendärer Items & Schwierigkeitsänderungen

Die neue Version von RoS spielt sich deutlich schwieriger als die F&F Beta. Das liegt zum einen daran dass einige Monsteraffixe spürbar gebufft wurden (z.B. Blitzverzauberung), aber in erster Linie gab es bei der Itemisierung Einschnitte. So lassen sich unterhalb des Schwierigkeitsgrades Torment nur noch ca. 1/3 der Legendaries finden, und der durchschnittliche Schaden der Level 70 1H-Waffen wurde von zuvor ~3200-3400 DPS (inkl. ~ +700 auf die Mainstats & Sockel) auf ~2000-2100 DPS gesenkt. Bei der Rüstung hingegen blieb alles beim Alten, so dass die Helden wegen der nun länger andauernden Kämpfe nicht (zu oft) sterben.

Bessere Drops erst ab Torment

Das oben Gesagte bezieht sich ausschliesslich auf Charaktere, die das neue Maximallevel 70 und damit das sog. "Endgame" erreicht haben. Die "Selffound"-Spielerfahrung samt Itemisierung von Level 1-60 (D3 Classic 2.0.x) und von Level 61-69 (RoS) fühlt sich aktuell sehr gut an, sofern man sich nicht übernimmt und in den (empfohlenen) Schwierigkeitsgraden von Normal bis Expert spielt.
Der grosse Einschnitt kommt erst mit Level 70. Die Spielerfahrung ist hier zwar nun konsistent mit der bei Level 61-69, aber ab Stufe 70 werden eben auch die härtesten Spielschwierigkeitsgrade Torment 1-6 verfügbar, wo nicht nur deutlich mehr legendäre Items fallen, sondern auch die Waffen-DPS wieder spürbar zunimmt. Um dort hinzugelangen, muss man aktuell sehr viel Zeit in Normal bis Expert verbringen, um an die legendären BiS (Best in Slot) Items zu kommen, die den Sprung nach Torment ermöglichen. Der Schwierigkeitsgrad Master empfiehlt sich derzeit überhaupt nicht, da es dort zwar mehr Gold, Erfahrungspunkte und Bounty-Belohnungen, aber weder mehr Legendaries noch Waffen mit mehr DPS gibt.

Offensichtlich befinden wir uns immer noch in einem frühen Betastadium, wo noch viel herumprobiert wird. Die Entwickler suchen momentan einerseits die "goldene Mitte" (im Bereich Level 70+) und andererseits stehen starke, temporär abgeschaltete Affixe wie Crushing Blow (CB) möglicherweise ebenfalls kurz vor ihrer Reaktivierung (mit dem nächsten Patch).

Änderungen am Glücksspiel

Auch beim "Gambeln", also dem Glücksspiel um unidentifizierte Items gegen Blood Shards (BS), die man u.a. bei den Bounties als Belohnung erhält, hat sich einiges getan. Das Wichtigste ist die Entfernung der Horadrimbeutel (die es sonst nur beim Abschluss aller Bounties eines Aktes gibt) aus dem Inventar der Glücksspielhändler. Diese konnte man zuvor für 100 BS auf gut Glück kaufen und hatte damit eine weitere Chance, ein legendäres Item zu erhalten. Was Blizzard hier eventuell als Ersatz plant, ist nicht bekannt.

Des Weiteren haben sich die Preise geändert: Das Gambeln eines regulären unidentifizierten Items kostet nach wie vor 5 BS, aber Ringe kosten nun 10 BS und Amulette 15 BS. Interressant sind im Prinzip nur die Ringe und Amulette, denn es sind die Items, die man längerfristig trägt und nicht sofort ersetzt. Im Gegenzug sind dafür nun alle Glücksspielitems sehr oft rar, während es zuvor ca. 50/50 magische (blaue) und rare (gelbe) Gegenstände waren. Lästig ist hier allerdings das neue Cap von 500 BS im Inventar, das den Spieler zwingt, die über Bounties erspielten BS zeitig auszugeben obwohl man rare Upgrades eventuell garnicht mehr selbst benötigt. Ob es nach dem Fehlen der Horadrimbeutel im Glücksspiel nun vielleicht möglich ist, legendäre oder Set-Items direkt zu gambeln, ist nicht bekannt. Hierzu fehlen momentan die praktischen Erfahrungswerte basierend auf hunderten oder mehr Versuchen.

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Diablo 3 – Patch 2.4.2

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