Diablo 2 Post Mortem – Ein Blick in die Frühzeit des H&S Megahits

von Norbert Raetz, Donnerstag, 10.01.2013, 17:41 Uhr

800px D2 wallpaper diablo 01 Diablo 2 Post Mortem   Ein Blick in die Frühzeit des H&S Megahits Diablo 3 hat trotz des enormen Verkaufserfolges wohl eines ganz deutlich gezeigt: Es ist im Zeitalter von Massively Multiplayer Online Games (MMOs) mit ihrem ständigen, teils sehr üppigen Content-Nachschub nicht leicht, die Spielermassen mit simpler Monstermetzelei langfristig bei Laune zu halten. Noch schwieriger wird es, wenn der Vorgänger in punkto Beliebtheit die Messlatte bereits so unglaublich hoch gelegt hat. Und dann wäre da noch der Kommerz, denn ohne zusätzliche Einnahmen kann man heutige Multimillionen-Dollar-Projekte inklusive anhängiger Infrastruktur und Support einfach nicht mehr stemmen.

Diablo 2 hatte es im Jahr 2000 da noch vergleichsweise leicht, denn es gab weit und breit keine wirkliche Rollenspiel-Konkurrenz. Das 1999 erschienene MMO-Urgestein EverQuest war nur was für echte Hardcore-Nerds, von MMO-Markt konnte überhaupt keine Rede sein. Salonfähig gemacht hat das Genre erst Blizzards World of WarCraft, das Ende 2004 erschien. Von 2000 bis 2004 hatte Diablo 2 also nahezu freie Hand, es war einfach – wie auch WoW – zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Diese Tatsache sollte man bei der Bewertung von Diablo 3 und dessen neuen Weg, den das Wilson-Team sich dieser Tage (wieder) hart erarbeiten muss, immer berücksichtigen. Trotz origineller Free2Play-Konkurrenz à la Path of Exile steht eins auf jeden Fall fest: Der letzte Blockbuster aus dem Hause Blizzard spielt sowohl grafisch als auch technisch in einer ganz anderen Liga.

Vor dem Hintergrund der "Früher war alles besser"-Debatten in diesen Tagen möchten wir euch daher einen "Diablo 2 Post Mortem" Artikel vorstellen, den der Verfasser dieser News heute beim Aufräumen des Bücherregals (wieder)entdeckt hat. Er stammt aus der Oktober 2000 Ausgabe des Game Developer Magazins und wurde von Erich Schaefer, einst Vizepräsident und Mitbegründer von Blizzard North a.k.a. Condor Games (jetzt bei Runic Games, Torchlight 2), verfasst. Er lässt hier die Geschichte der Entwicklung von Diablo 2 Revue passieren und erklärt, wie dieses Spiel trotz oder gerade wegen seines simplen Prinzips so ein Riesenerfolg wurde. Beim Lesen werdet ihr feststellen, dass es alles andere als leicht ist, zeitgemässe Antworten zu finden und dass bei aller Euphorie über das Endprodukt vieles stets unvollkommen ist bzw. bleibt. Viel Spass bei der Lektüre!

Zum Artikel "Diablo 2 Post Mortem" von Erich Schaefer »

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