Diablo 3 wird das schärfste Diablo von allen!

von Norbert Raetz, Donnerstag, 23.02.2012, 20:07 Uhr

Das haben jetzt nicht wir gesagt, sondern einer der Diablo-Urväter höchstselbst in dieser Featurette zu Diablo 3. Warum erwähnen wir das? Heute machte ein Forenposting von CM Bashiok die Runde durch die deutsche Gamer-Boulevardpresse, die gewaltiges Missinterpretationspotenzial birgt. Hier der Text:

On a more serious note, I too worry that we won't be able to meet the expectations people have built up for themselves. Part of my job is managing people's expectations, so… eh… stop it. Stop thinking about how awesome this game could be. Just imagine it's a new M. Night Shyamalan movie. Sure Sixth Sense was amazing and Unbreakable had it's moments, but this right here is the sequel to The Village … or The Happening … or Signs … or any of the movies besides the two I first mentioned. So just like, lower those expectations, but still definitely buy the game please, and everything will be just fine. K?. — Quelle

Diablo 3 ist also nur in etwa vergleichbar mit einem der schlechteren Filme eines gehypten indischen Regisseurs, dessen Anzahl "Goldene Himbeere"-Preise und -Nominierungen auf dem besten Weg sind, die gewonnenen Academy Awards zu toppen? Das würde im Klartext heissen: Man nehme einen gut abhangenen Hauptdarsteller, der ordentlich Geld in die Kassen spült, einen unbekannten Jungstar mit Wunderkind-Appeal, einen Top-Fotografen mit einem Händchen für unheimliche Atmosphäre und schustere dann eine hanebüchene Pyscho-Horror-Story dazu – fertig ist der M. Night Shyamalan(tm).

Blizzards "Team Awesome" bei der Arbeit – Hack & Slash at it's best


Gut, ich stimme Bashiok zu, dass die Ästhetik und Vertonung des Spiels "Sophisticated Horror" pur ist, dessen ätherischer Charakter unter die Haut geht. Aber ein Vergleich mit einem Film von M. Night Shyamalan wird dem Spiel einfach nicht gerecht, und er hinkt darüber hinaus gewaltig. Im dritten Teil der Saga wird trotz der ungewohnten Schärfe und Brillianz bei der bildlichen und musikalischen Umsetzung "wirkliches", waschechtes Hack & Slash geliefert, dass es eine wahre Freude ist (siehe die Video-Featurette oben). Man ertappt sich sofort dabei, wieder über Gebühr zu zocken. "Komm, eine Runde durch die Kryptas ist noch drin", und dann noch eine und noch eine und noch eine.

Das ist letztlich das, was Diablo ausmacht und weswegen wir es lieben. Hier geht es nicht um die Erzählung einer Geschichte, die Diablo bis zum Erscheinen des "Book of Cain" sowieso nie richtig hatte. Bei der "Story" von Diablo handelte es sich immer nur um lose Geschichtsfragmente, die das düstere Settimg atmosphärisch unterstützen sollten. Wenn man denn ein Spiel wie Diablo überhaupt mit einem Film vergleichen wollte, dann wäre es wohl eher eine populäre Mystery TV-Serie wie Akte X, also eine Serie einzelner appetitlicher Story-Häppchen, die so genial konzipiert ist, das man sie immer und immer wieder sehen kann, egal wie sehr man die Inhalte der Folgen auch kennt. Und genau das schafft Diablo wortwörtlich wieder spielend. :)

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