Echtgeld-Auktionshaus: Ist das Glücksspiel?

von Garry, Montag, 26.09.2011, 23:49 Uhr
Blizzard Oberboss und Mitgründer Mike Morhaime war zu Besuch in Korea, unter anderem um über Diablo 3 zu sprechen und das Prinzip des Echtgeld-Auktionshauses (RMAH) zu erklären. Das kommt nicht von ungefähr, denn in Korea wurde ein Spiel (Sea Story), welches auf ein ähnliches Modell setzte, kurzerhand verboten. Begründet wurde das von der koreanischen Regierung damit, dass ein solcher Service dem Glücksspiel zu nahe kam – und Glücksspiel ist in Korea verboten. Die Korea Times hat dazu einen entsprechenden Artikel verfasst (englischsprachig).

morhaimekorea Echtgeld Auktionshaus: Ist das Glücksspiel?


Morhaime argumentiert anders. Er sieht im RMAH kein Glücksspielsystem, denn im Glücksspiel würde man etwas riskieren um zu gewinnen. Das sei in Diablo 3 nicht der Fall. Der Spieler investiere nur seine Zeit und versucht seine gefundenen Items in einer Auktion zu verkaufen. Kritiker halten dem entgegen, dass der Spieler Items auf zufälliger Basis gewinnt und diese einsetzt – das sei vergleichbar mit dem Zufall beim Kartenspielen.

Die Rechtslage ist hier sicherlich sehr kompliziert. Wie sich das in deutschen Landen verhält, kann nur gemutmaßt werden. Vielleicht haben wir ja einige rechtlich und juristisch bewanderte Leser unter uns, die ihre Meinung dazu sagen können? Wird Blizzard in Deutschland auf eben diesen juristischen Widerstand treffen – zumindest, was das RMAH angeht?

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