Diablo 3: Dämonenjäger 'Hands On' – Spielbericht

von Norbert Raetz, Samstag, 23.10.2010, 01:31 Uhr

Es galt als sicher, dass im Rahmen der BlizzCon 2010 die fünfte und somit letzte der spielbaren Diablo 3-Klassen offiziell vorgestellt wird. Im Vorfeld wurde deshalb viel gemunkelt, welche Spezifikation uns Blizzard präsentieren würde. Die Mehrheit der Fans vermutete einen Fernkämpfer und behielt Recht: Der Dämonenjäger (Demon Hunter) ist die neueste Diablo 3 Klasse, und leistet somit dem Barbaren, dem Hexendoktor, der Zauberin und dem Mönch Gesellschaft.


Dämonenjäger


All diese Klassen können auch auf der BlizzCon 2010 angetestet werden. Unsere Wahl fiel nach einiger Wartezeit logischerweise auf die neue Dämonenjägerin, der wir den Namen Tyrande spendierten und als Belohnung direkt auf Level 9 starten durften.


Unsere Abenteuer verschlugen uns dabei in "Leoric's Halls of Agony", die wir einfach "clearen" müssen. Was sich in der Theorie recht leicht anhört, erweist sich in der Praxis schon als härterer Brocken. Ob das nun wirklich am Schwierigkeitsgrad liegt oder an fehlenden Hack 'n' Slay Kenntnissen (herzlichen Dank an alle MMOs der letzten zehn Jahre), sei an dieser Stelle mal dahingestellt.

Nichtdestotrotz sind wir binnen weniger Sekunden voll im Spiel und sehen uns auch zugleich riesigen Monsterhorden gegenüber. Herzlich Willkommen zurück, du gute alte Diablo-Zeit. Es fallen Gegner, Gold und Items (und zwar in Massen) und wir schlängeln uns langsam aber sicher durch den düsteren Dungeons.

Dieser wirkt dabei liebevoll entworfen, mit vielen Details und netten Ideen. So gibt es beispielsweise Lava-Fontänen, die einem regelmäßig den Weg versperren und erst nach ein paar Sekunden wieder für kurze Zeit verschwinden. Oder aber riesige, blutverschmierte Säbel schlagen mit vollen Wucht auf die Erde, um unsere kleine Jägerin in zwei Stücke zu teilen.

Sicherlich, diese Design-Elemente sind sicherlich nicht wirklich neu, dafür aber einfach schön umgesetzt. Hier merkt man wieder die typische Liebe zum Detail, die alle Blizzard-Spiele zu etwas ganz Besonderem macht.

Dass man in Diablo 3 im Gegensatz zu den beiden bisherigen Teilen der Trilogie mehr Wert auf die Hintergrungeschichte legen möchte, ist schon nach wenigen Minuten klar. Regelmäßig stolpert man über weitere Hinweise, die man sich bequem während des Weiter-Spielens anhören kann. Genau das Richtige für ein Hack 'n' Slay, denn wer will seine Metzelorgie schon freiwillig unterbrechen?!? :)

Die unterschiedlichen Skills der Dämonenjägerin machen übrigens ordentlich was her. Gerade die "Bola" oder auch der "Fesselnde Schuss" machen ordentlich Schaden und auch der "Geschmolzene Pfeil" sorgt für freie Bahn vor einem. Lediglich die Mana-Versorgung verursacht ab und an Kopfzerberechen, so dass wir uns mit einer eindrucksvollen Kunstturner-Kombination erst einmal in Sicherheit bringen müssen, damit sich die Mana-Kugel wieder etwas füllen kann.

Wie schon gesagt, der Dungeon ist durchaus anspruchsvoll, letzten Endes aber doch machbar, wenn man nicht nach knapp 20 Minuten von einer charmaten Blizzard-Mitabeiterin gebeten wird den Platz für andere Besucher frei zu machen. Kurz abgelenkt, segnete unsere Dämonenjägerin leider auch das Zeitliche. Zeit für uns die Eindrücke zu verdauen und ein paar Meter weiter zu gehen, um den PvP-Arenen einen Besuch abzustatten.


PvP-Arena: 2on2 mit einer Zauberin

Gerade erst angekommen, geht es auch schon gleich los. Mit drei Mitspielern gibt es Aktion am laufenden Band. Ist ein Team geschlagen, geht es gleich wieder mit einer neuen Runde weiter. Blindes Drücken der unterschiedlichen Skill-Tasten ist hierbei übrigens nicht zu empfehlen, kommt es doch viel mehr auf Teamplay an. Wer blind auf seine Gegner losrennt, hat keine großen Überlebenschancen.

So versuchen wir mit unserer Zauberin und unserem Mönch-Partner eine gute Performance auf den Boden der Arena zu zaubern, was uns auch erstaunlich gut gelingt, zumindest für einen absoluten PvP-Noobie wie mich. Es werden Meteore gezündet, Hydras frei gelassen und sich zur Not auch einfach mal wegteleportiert, wenn einem der gegnerische Barbar zu Nahe kommt.

Das Wichtigste dürfte allerdings sein, dass er wirklich Spaß macht und absolut kurzweilig ist. Kaum eine Runde gestaltet sich wie die Vorherige und selbst wenn man mal verliert, zaubert sich ein Lächeln auf das Gesicht, wenn der Gegner einen mit einem gekonten Zauber gefesselt hat.

Ob ich dadurch jetzt persönlich zum absoluten PvP-Fan werde, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. Spaß macht es aber allemal und mit einem eingespielten Partner und eventuell unzähligen Maps, könnte das PvP doch ein richtig nette Alternative zum PvE-Alltag werden.

Warten wir einfach mal ab, was die Zukunft mit sich bringt.

Das soll es fürs Erste mal gewesen sein. Wir hoffen am zweiten Tag der BlizzCon noch eine weitere Runde zocken zu können und werden euch dann sicherlich zeitnah mit weiteren Eindrücken beglücken. :)

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